Mein Weg nach Santiago de Compostela
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3.6

In Boente machte ich das erstemal Pause an diesem Morgen, und das schon nach einer halben Stunden nach Aufbruch. Ich ging in eine kleine Bar am Wegesrand. Fast ganz leer, ausser an einem Tisch sass jemand, den ich erst beim zweiten Hinsehen erkannte. Es war Werner der Radpilger aus der Naehe von Koeln. Wir hatten uns gestern kurz kennen gelernt und eigentlich wollte er gestern schon nach Santiago fahren. Ich setzte mich zu ihm und wir unterhielten uns. Er erzaehlte mir, wie er gestern sein ganzes Koelnischwasser ueber seine Kleidung geleert hatte. Glaube mir mein Jung, dat stinkt! Werner ist so wirklich ein Vorbild von einem Rheinlaender und es machte mir Spass ihm zu zuhoeren. Er ist mit dem Rad von Zuhause los und ist den Nordweg gefahren, immer an der Kueste Spaniens entlang. Heute faehrt er auf jeden Fall nach Santiago, meinte er. Mein Ziel ist fuer den Tag Arzua, und da es mal wieder regnete reichte mir das voll und ganz. Im Fernsehr liefen die Nachrichten, jede Bar hat mind. ein Fernsehr wenn nicht zwei. Nordspanien versinkt in Wasser, vor allem Bilbao. Sie brachten auch Bilder von Logrono, vom Stadtpark. Dort wo ich vor Wochen in der Sonne lag, war alles abgesperrt da der Fluss ueber die Ufer trat. Werner stieg aufs Rad und wir verabschiedeten uns, er meinte er wuerde gerne mit mir jetzt mit laufen, aber sein Rad schieben kaeme nicht in Frage.

Am fruehen Vormittag kam ich in Arzua an und die Frau der Herberge wunderte sich das ich schon so frueh ein Bett wollte. Mein Ziel ist erreicht und jetzt entwickel ich keinen Ehrgeiz auf den letzten Kilometer. Nach einer kalten Dusche legte ich mich aufs Ohr und schlief fast 3 Stunden. Die letzte Nacht war nicht besonders, wie soll ich sagen, gut verlaufen. Am Nachmittag bummelte ich ein bisschen in der Stadt rum und lag wieder rechtzeitig im Bett. Pilgern macht muede! Die Herberge war nur zur Haelfte gefuellt. Wo sind die ganzen Pilger geblieben? Anja traf ich nicht wieder! 

4.6.08 19:12
 


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