Mein Weg nach Santiago de Compostela
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2.5

Um 4 Uhr bin ich wach geworden, bis dahin habe ich erstaunlich gut geschlafen. Die Frau ober mir packte ihre Sachen. Will dii schon los, fragte ich mich. Konnte bis halb sechs liegen bleiben, dann ging das Licht an. War ich sauer! Ich packte meine Sachen und ging los. Wollte raus aus dieser Stadt und weg von den anderen Pilger. Helumt, aus Bayern holte mich ein, wir kannten uns schon von Viana. Wir leigfen ein Stueck zusammen und lernten uns naeher kennen. Wir beide, hatten wir das Gefuehl uns schon mal begegnet zu sein. Wir sind aber nicht darauf gekommen woher wir uns kennen. Helmut legte ein erstaunliches Tempo vor und lange konnte ich das nicht mithalten. Ich ging allein, vorbei an Weinberge und einen See kam ich in Navarrette an. Hier sassen schon einige Pilger vor einer Herberge und unterhielten sich wo man am besten ein Bett bekaeme und bis wann man da sein sollte. Unglaublich was der Weg fuer manche an Stress ausloest. 

Ich moechte darauf hinweisen, dass ich niemanden abrate den Weg zu gehn. Man bekommt immer ein Platz zum Schlafen und wenn nicht in der Herberge dann in einer Kirche oder Privat!

Nach weiteren 13 km kam ich in Ventosa an, ein kleines Dorf mit einer kleinen Herberge. Ich musste mich entscheiden, hier zu bleiben oder weiter nach Najrea zu gehen. Hier gibt es eine Herberge mit 100 Betten. Ich beschloss erstmal einen Kaffee trinken zu gehen und lernte zwei Deutsche kennen. Sie wollten unbedingt weiter, weil hier bleiben waere unmoeglich. "Was willst du denn hier, hier sitzt du doch nur fest. So kommst du nie in Santiago an." - Will ich das, dachte ich. Und so beschloss ich noch einen weiteren Kaffee zu trinken. Die Deutschen gingen und fuer mich stand fest, dass ich in dem Ort bleiben werde. Neben mir sass eine Frau, die ich schon beim Laufen ueberholt habe. Sie hiess Annett, kam aus Holland und ist eine homoepahtische Aerztin kurz vor dem Burn-Out. "Deshalb mache ich den Trip" Passend dachte ich und ich erzaehlte ihr von meinem letztem Jahr, mit den Auf und Ab. Es war herrlich, die Sonne schien eine nette Unterhaltung und Kaffee. Ich bot ihr von meinen Keksen an und sie packte Schokolade aus.- Thats life!

Annett lief weiter und wir verabschiedeten uns. Ich ging zur Herberge, die hat jedoch noch nicht offen. Die meisten Herbergen machen so gegen 12 - 13 Uhr auf. Die Herberge war ein Schmuckstueck, klein und mit liebe gestaltet. Ich kann die Privatenherbergen nur empfehlen. Sie kosten zwar in der Regel ein bisschen mehr aber sie sie gemuetlicher. Ich beschloss ein paar Lebensmittel zu kaufen und heute abend zu kochen. Spater legte ich mich in der Naehe der Kirche in das Gras und schlief ein wenig. Ueberlegte zuvor, warum die Menshen sich so ein Stress machen? Fand aber keine Antworten und beschloss keine weitere Gedanken daran zu verschwenden.

Ich traf Sabine wieder und freute mich, obwohl die ersten Begegnungen mit ihr mich eher abgeschreckt haben. Sie liess sich von der Hast der anderen Menschen anstecken. Durch ihre Kranklheit wurde sie aber gebremst und sie war ruhiger und das gefiel mir. Ich lud sie zum Essen ein. Sie freute sich und besorgte fuer uns den Wein. Beim Essen lernte ich Iris kennen. Sie hatte mich angesprochen, weil sie gesehen hat dass ich vor dem Essen gebetet habe. Sie wollte mehr ueber meinen Glauben wissen nd wie ich damit umgehe. Wir unterhielten uns sehr ausfuehrlich und ich hoffe, dass ich in ihr Zuversicht, Glauben und Vertrauen zu Gott wecken konnte.

5.5.08 21:40
 


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