Mein Weg nach Santiago de Compostela
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1.5 - Die ertsen 100 Kilometer liegen hier mir

Es war fuer mich klar, dass ich heute nicht viel laufen werde. Habe nicht gut geschlafen, warum bloss...Und dazu kommt noch, dass ich keine Lust habe mich von der Hektik anstecken zu lassen. Also soll es heute nur nach Logroño gehen, ca. 10 km. Hier beginnt das Gebiet Rioja, mit dem tollen Wein. Mal sehen ob ich hier laenger bleibe, ich meine wegen dem Wein. Der Jakobsweg geht nur 50 km durch Rioja. Am Morgen traf ich Hannes und Sabine, beide wollen mit dem Bus nach Logroño fahren und von dort aus weiter laufen. Sabine meinte, dass der ganze Stress sie krank mache und sie deshalb die Erkaeltung bekommen hat. Ich trank noch einen Automatenkaffee und brach los, es war 8 Uhr. Sehr spaet fuer einen Pilger. NAch 2 Kilometer machte ich Pause und ass ein wenig. Das brauche ich heute Ruhe und Gelassenheit. Will den Weg geniessen und nicht von einer Herberge in die naechste rasen. Ich moechte mich nicht davon anstecken lassen, darum gehe ich heute nicht und bin rechtzeitig an einer Herberge. NAch 2 1/2 Stunden erreichte ich ruhig und gelassen Logroño, eine grosse Stadt. Die Herberge habe ich schnell gefunden und da diese erst gegen 13 Uhr auf machte lief ich noch in der Stadt umher und trank hier und dort einen Kaffee. Spaeter, auf dem Plaza del Mercado traf ich auf Sabine und Hannes.

Ich lief zur Herberge und wollte unbedingt aus meinen Schuhe raus, habe heute naemlich das Gefuehl Blasen zu bekommen. Es waren schon Pilger da und sie stellten ihre Rucksaecke vor dem Eingang, ich war Nummer 18. Als die Herberge aufschloss, waren es ca. 60 Rucksaecke. Die Leute sind so laut udn ich finde keinen Spass am Pilgern. Sabine hat sich entschieden auch hier zu bleiben, sie muss sich noch mal ausruhen. Ob sie das hier kann, dachte ich. Die Herberge was nicht schoen, eng und ueber 100 Betten ueber den Geruch moechte ich nicht schreiben. Ich wusch meine Waesche ausgiebig und ging in einen Park. Es sind beinahe 30 Grad, herrlich. Die Stadt ist schoen, verwinkelte Strassen und schoene alte Haeuser. Heute ist auch hier Feiertag. Auf den Kirchtuerme nisten Stoerche. Ab und zu klappern sie mit den Schnaebeln, dass hoert sich klasse an. Abends war ich mit Sabine was trinken. Sie erzaehlte mir viel von sich, auch sehr privates. Ich hoerte ihr zu und genoss. "Du bist ein guter Zuhoerer", meinte Roswitha mal zu mir - schoss mir durch den Kopf. Wo sie wohl steckte? - But, you must go your own way! 

3.5.08 18:50
 


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Angela (4.5.08 11:06)
Hallo!
Deine Einträge sind schön geschrieben und gut zu lesen, und man bekommt ganz gut eine Vorstellung davon, wie es dort so abgeht.
Wir hatten uns auch vorgenommen, im August 2 Wochen zu pilgern, sind jetzt aber von Deinen Berichten einigermaßen irritiert, es klingt so gestresst (v.a. Massen von Pilgern, was Unterkunft und Herberge angeht).
Kurzes Statement deinerseits: besser lassen????

Besten Gruss aus Deutschland,
Angela und Christian


Volker (4.5.08 12:31)
Hallo mein Freund,

Gratulation zu den ersten 100 Kilometern . Ich bin froh, dass es dir gut gefält und habe heute deine ganzen Berichte gelesen. Es freut und beruhigt mich, dass du so tolle/nette Leute kennen lernst. Hier ist alles beim Alten!
Es macht großen Spaß, deine Berichte zu lesen. Mach weiter so! Bis bald!

Liebe Grüße an dich und deine Pilgerkollegen!

Volker


Heinz / Website (4.5.08 16:57)
Hallo, es hört sich für mich schrecklich an was da am Camino sich abspielt, ich hab damals die Herberge für mich ganz alleine gehabt. Ich finde aber toll das du dich davon nicht anstecken läßt und weiter deinen weg gehst. Mach weiter so

Heinz

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